Wege zum Rettungsdienst der Zukunft

(Bild: Markus Brändli)Winnenden (BSS) – Nach dem ersten Kongress in Berlin 2019 veranstaltet die Björn-Steiger-Stiftung (BSS) am 17. April 2021 eine zweite Veranstaltung dieser Art – Corona-bedingt allerdings in digitaler Form. In diesem Jahr stehen die Notfallsanitäter und -sanitäterinnen im Mittelpunkt des Kongresses.

Die Referenten vermitteln im Rahmen des Symposiums viele Informationen zu aktuellen Themen, zum Beispiel zur Rechts- und Patientensicherheit vor dem Hintergrund der neuen Gesetzgebung, oder praktische Hinweise zur Arbeitssicherheit. Verschiedene Vorträge geben Einblicke in neue Schulungsmöglichkeiten in Form von E-Learning, Simulation und 3-D-Brille.

Wie die Digitalisierung den Rettungsdienst in Zukunft verbessern kann, wird am Beispiel der Patientensteuerung, des effizienten Einsatzes von Rettungsmitteln und der Übergabe der Patientendaten aus dem Rettungswagen ins Kliniksystem gezeigt. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, wie künstliche Intelligenz gewinnbringend für den Rettungsdienst eingesetzt werden kann. Zudem wird eine Studie zur psychischen Belastung im Rettungsdienst vorgestellt und beleuchtet, welche Dimension der Personalmangel im Rettungsdienst hat.

Umrahmt wird der Kongress durch Vorträge zu einer der zentralen Forderungen der Björn-Steiger-Stiftung: Strukturen, die sich regional und im Ausland bewähren und den Rettungsdienst qualitativ besser und effizienter machen, sollen einheitlich für ganz Deutschland gelten. Ein Lagebericht zum aktuellen Stand sowie positive bundeslandübergreifende Beispiele werden aufgezeigt.

Der Kongress findet am 17. April von 09:00 bis 16:35 Uhr statt. Das Programm sowie Möglichkeiten zur kostenlosen Anmeldung sind im Internet unter diesem Link zu finden.